Praxis: Lithium-Akkus und Blei-Akkus im Systemvergleich

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Ein Kilo Watt bitte!
Im modernen Reisemobil geht die gespeicherte elektrische Energie schnell weg. Die Frage, woher diese nachströmen soll, wenn man unabhängig vom Landanschluss sein will, haben wir in der Ausgabe 1/2015 ebenso geklärt, wie die notwendige Größe eines konventionellen Akkus dafür. Jetzt geht es darum, ob moderne Speichertechnologie dieses schwere und teure Thema besser in den Griff bekommt.

Fazit:

Wer nicht länger als 5 Monate im Jahr unterwegs ist, wird sich schwer tun, einen Vorteil aus der höheren Verschleißfestigkeit des Lithium-Akkus zu ziehen, kann damit aber bis zu 70% Gewicht und Platz sparen, wenn er zu einem tiefen Griff in die Reisekasse bereit ist. Wer hingegen länger im Jahr mit AGM-Akkus unterwegs ist, muss dessen Kapazität, soweit vergrößern, dass er  mit 50 Zyklen im Jahr auskommt, um frühzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Im Extremfall der Ganzjahresnutzung fährt man das 2,5 fache der eigentlich benötigten Energiereserve spazieren. Mit Lithium-Akkus hingegen kann man immer auf 200 Zyklen im Jahr zurückgreifen, und die verbaute Kapazität bedenkenlos nutzen. Unterm Strich steht nur ein Fünftel des Akkugewichtes und eine große Betriebsreserve bei 20% Aufpreis. Damit ist der Wechsel zu Lithium für Langzeitnutzer ein echter Fortschritt.

Den vollständigen Artikel finden Sie in REISEMOBILIST 1/2016.
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